
- von bleeme. Redaktion
Ashwagandha für Frauen: Wirkung bei Stress, im Zyklus und in den Wechseljahren
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Ratgeber / Nährstoffwissen
Die kurze Antwort: Ashwagandha ist für Frauen vor allem an vollen, stressigen Tagen interessant und wird in Studien mit Frauen zu Stress, Schlaf, sexuellem Wohlbefinden und den Wechseljahren untersucht. In einer Studie mit 100 Frauen in der Perimenopause entwickelten sich Hitzewallungen, nächtliches Schwitzen und die Stimmung mit 600mg Wurzelextrakt am Tag deutlich besser als mit Placebo. Gut untersucht ist der standardisierte Wurzelextrakt KSM-66®, den du morgens nimmst, weil er nicht müde macht. Für die Tage vor der Periode kombinierst du ihn mit Nährstoffen wie Vitamin B6, das zur Regulierung der Hormontätigkeit beiträgt.
Ashwagandha, botanisch Withania somnifera, ist ein Nachtschattengewächs mit kleinen orangeroten Beeren, das auch Schlafbeere oder Winterkirsche heißt. Genutzt wird die Wurzel. Ihre wichtigsten Inhaltsstoffe sind die Withanolide, an ihnen misst man, wie stark ein Extrakt ist. Ein standardisierter Extrakt wie KSM-66® ist auf 5 % Withanolide eingestellt: 400mg liefern 20mg Withanolide.
Frauen fragen nach Ashwagandha, weil ihr Alltag oft gleich mehrere Baustellen hat: Job, Familie, Termine, dazu ein Zyklus, der die Belastbarkeit von Woche zu Woche verschiebt, und später die Wechseljahre. Genau dort setzen die Studien an. Sie zeigen, wie ein gut deklarierter Wurzelextrakt Stress, Schlaf und Wohlbefinden begleitet, und sie wurden zu großen Teilen mit Frauen gemacht.
Am besten untersucht ist Ashwagandha bei Stress. In einer Studie mit 64 Erwachsenen sank das Stresshormon Cortisol mit 2 × 300mg Wurzelextrakt am Tag nach 60 Tagen um 27,9 %, und die empfundene Belastung ging deutlich stärker zurück als mit Placebo (Chandrasekhar 2012). Auch eine Studie mit 60 Erwachsenen über acht Wochen fand mit 600mg am Tag weniger empfundenen Stress und niedrigere Cortisolwerte (Salve 2019).
Für den Alltag heißt das: Ashwagandha ist kein Schalter für den Moment, sondern baut über Wochen Belastbarkeit auf. Darum nimmst du es jeden Morgen, auch an ruhigen Tagen. Wie Cortisol im Körper arbeitet und was es noch beeinflusst, liest du in Cortisol senken: was wirklich hilft.
Der Name verrät es schon: somnifera heißt „schlafbringend“. Studien mit Wurzelextrakt untersuchen die Einschlafzeit und die Schlafqualität, etwa bei Erwachsenen mit Schlafproblemen und Anspannung (Langade 2019) und bei gestressten Erwachsenen (Salve 2019), bei denen sich die Schlafqualität mit 600mg am Tag verbesserte. Spannend dabei: Ein Wurzelextrakt wie KSM-66® macht tagsüber nicht müde. Der ruhigere Abend ergibt sich aus dem entspannteren Tag.
Viele Frauen schlafen gerade in der zweiten Zyklushälfte und in den Wechseljahren schlechter. Dann lohnt es sich, Tag und Abend getrennt zu denken: Ashwagandha am Morgen für die Gelassenheit, am Abend Magnesium und Melatonin für das Einschlafen.
Wenn Stress den Kopf besetzt, bleibt oft wenig Raum für Nähe. In einer Pilotstudie mit 50 Frauen zwischen 21 und 50 Jahren verbesserte sich mit 2 × 300mg KSM-66® am Tag nach acht Wochen der Gesamtwert des Female Sexual Function Index deutlich stärker als mit Placebo, vor allem bei Erregung, Feuchtigkeit, Orgasmus und Zufriedenheit; die sexuell bedingte Belastung ging deutlich zurück (Dongre 2015).
In der zweiten Zyklushälfte, der Lutealphase, steigt das Progesteron, und viele Frauen spüren in den Tagen vor der Periode Anspannung, Gereiztheit oder Heißhunger. Ashwagandha wird hier vor allem über den Stress untersucht, der viele dieser Tage begleitet. Für die Hormonseite sorgen Nährstoffe wie Vitamin B6 und Magnesium: Vitamin B6 trägt zur Regulierung der Hormontätigkeit bei, Vitamin B6 und Magnesium tragen zu einer normalen psychischen Funktion bei.
Die Studien mit Frauen haben Ashwagandha über den ganzen Zyklus hinweg genommen, ohne Pause an bestimmten Tagen. Das macht es einfach: jeden Morgen gleich. Was in der Lutealphase genau passiert, liest du in Lutealphase: was im Körper passiert, und welche Nährstoffe bei PMS eine Rolle spielen, in PMS: Symptome, Ursachen und Nährstoffe.
Die Perimenopause beginnt oft schon Mitte 40, mit unregelmäßigeren Zyklen, Hitzewallungen, schlechterem Schlaf und Stimmungsschwankungen. Zu genau dieser Phase gibt es eine Studie mit Ashwagandha: 100 Frauen zwischen 45 und 55 Jahren nahmen acht Wochen lang 600mg KSM-66® am Tag oder Placebo. Mit Ashwagandha sanken die Werte auf der Menopause-Bewertungsskala (MRS) deutlich stärker, Hitzewallungen und nächtliches Schwitzen wurden seltener, und auch Stimmung und Gereiztheit entwickelten sich besser (Gopal 2021). 91 Frauen schlossen die Studie ab. Was im Alltag außerdem bei Hitzewallungen hilft, liest du im Ratgeber Hitzewallungen: Ursachen und was hilft.
Solange die Periode noch kommt, passt dazu der Hormon Komplex mit Eisen, Vitamin B6 und Magnesium. Nach der letzten Periode sinkt der Eisenbedarf, dann setzt du auf Ashwagandha am Morgen und auf Magnesium am Abend. Wann die Wechseljahre beginnen und woran du die Perimenopause erkennst, liest du in Perimenopause: ab wann, Symptome und was hilft.
Ashwagandha wächst in den trockenen Regionen Indiens, des Nahen Ostens und Afrikas. Im Ayurveda zählt die Wurzel seit über zweitausend Jahren zu den Rasayana, den stärkenden Mitteln, und der Sanskrit-Name bedeutet sinngemäß „Geruch des Pferdes“, was auf den Duft der frischen Wurzel und die ihr zugeschriebene Kraft anspielt. KSM-66® ist ein Extrakt nur aus der Wurzel, ohne Blattanteil, gewonnen ohne Alkohol als Lösungsmittel.
Im Stress Komplex hat Ashwagandha zwei Partner: L-Theanin, eine Aminosäure aus grünem Tee, die für Entspannung ohne Müdigkeit untersucht wird, und Schisandra, die Beere des chinesischen Spaltkörbchens, ein klassisches Adaptogen zur Anpassung an Belastung.
Was heute untersucht ist: Bei Frauen stehen Stress und Cortisol, Schlafqualität, sexuelles Wohlbefinden und die Beschwerden der Perimenopause im Mittelpunkt. Dazu wird Ashwagandha zum Essverhalten unter Stress, zur Schilddrüse und mit Krafttraining zur Kraft untersucht. Die Forschung wächst Jahr für Jahr, KSM-66® ist dabei einer der am häufigsten eingesetzten Extrakte.
| Thema | Studie | Wer | Menge und Dauer | Ergebnis |
|---|---|---|---|---|
| Stress | Chandrasekhar 2012 | 64 Erwachsene | 2 × 300mg, 60 Tage | Cortisol −27,9 %, deutlich weniger empfundener Stress |
| Stress und Schlaf | Salve 2019 | 60 Erwachsene | 600mg, 8 Wochen | weniger Stress, niedrigeres Cortisol, bessere Schlafqualität |
| Sexuelles Wohlbefinden | Dongre 2015 | 50 Frauen, 21–50 Jahre | 2 × 300mg KSM-66®, 8 Wochen | FSFI-Gesamtwert deutlich besser als mit Placebo |
| Perimenopause | Gopal 2021 | 100 Frauen, 45–55 Jahre | 600mg KSM-66®, 8 Wochen | MRS-Werte, Hitzewallungen, nächtliches Schwitzen besser als mit Placebo |
| Essverhalten unter Stress | Choudhary 2017 | 52 Erwachsene mit chronischem Stress | 2 × 300mg, 8 Wochen | bessere Werte im Food-Cravings-Fragebogen, Cortisol −22,2 % |
Ashwagandha am Morgen und ein ruhiges Abendritual ergänzen sich: Licht dimmen, Bildschirm weg, eine feste Schlafenszeit. So bekommt der Abend die Ruhe, die der Tag vorbereitet hat.
Ashwagandha ist nicht für Schwangerschaft und Stillzeit gedacht, nicht für Kinder und Jugendliche und nicht bei bestehender oder früherer Lebererkrankung. Wenn du schwanger werden möchtest, klärst du die Einnahme vorher ärztlich ab. Bei Schilddrüsen- oder Autoimmunerkrankungen und bei Medikamenten für Blutzucker, Blutdruck, Immunsystem, Beruhigung oder Schilddrüse sprichst du vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. Hält starke Erschöpfung oder Niedergeschlagenheit über Wochen an, lass die Ursache ärztlich abklären.
Ashwagandha wird bei Frauen vor allem zu Stress, Schlaf, sexuellem Wohlbefinden und den Wechseljahren untersucht. In Studien mit standardisiertem Wurzelextrakt (meist 600mg am Tag) fühlten sich die Teilnehmerinnen weniger gestresst, schliefen besser und hatten in der Perimenopause weniger Beschwerden auf der Menopause-Bewertungsskala. Der Stress Komplex liefert 400mg Ashwagandha KSM-66® in 2 Kapseln am Morgen.
In den Studien wurde der Wurzelextrakt KSM-66® gut vertragen, gelegentlich werden leichte Magen-Darm-Beschwerden beschrieben. Wichtig sind die klaren Hinweise: kein Ashwagandha in Schwangerschaft und Stillzeit, nicht für Kinder und Jugendliche und nicht bei bestehender oder früherer Lebererkrankung. Bei Schilddrüsen- oder Autoimmunerkrankungen und bei Medikamenten für Blutzucker, Blutdruck, Immunsystem, Beruhigung oder Schilddrüse klärst du die Einnahme vorher ärztlich ab.
Ashwagandha wird in den Wechseljahren untersucht: In einer Studie mit 100 Frauen zwischen 45 und 55 Jahren in der Perimenopause sanken mit 600mg KSM-66® am Tag nach acht Wochen die Werte auf der Menopause-Bewertungsskala deutlich stärker als mit Placebo, auch Hitzewallungen, nächtliches Schwitzen und die Stimmung entwickelten sich besser (Gopal 2021). Der Stress Komplex liefert 400mg KSM-66®, an vollen Tagen mit der dritten Kapsel 600mg.
Für die Tage vor der Periode wird Ashwagandha vor allem über den Stress untersucht, der viele PMS-Tage begleitet. Gezielt für den Zyklus ist bei uns der Hormon Komplex gemacht: Vitamin B6 trägt zur Regulierung der Hormontätigkeit bei, Vitamin B6 und Magnesium zur normalen psychischen Funktion. Beide passen zusammen: Hormon Komplex direkt nach dem Aufstehen, Stress Komplex etwa 1 Stunde später.
Die Studien mit Frauen haben Ashwagandha über mehrere Wochen und den ganzen Zyklus hinweg eingesetzt, ohne die Einnahme an Zyklustage zu koppeln. Du nimmst den Stress Komplex deshalb jeden Morgen gleich, unabhängig vom Zyklustag. Möchtest du schwanger werden, klärst du die Einnahme vorher ärztlich ab, denn in der Schwangerschaft ist Ashwagandha nicht geeignet.
Ashwagandha wird in Studien auch im Zusammenhang mit Schilddrüsenwerten untersucht. Weil Frauen häufiger Schilddrüsenthemen haben, gilt: Bei einer Schilddrüsenerkrankung oder Schilddrüsenmedikamenten klärst du die Einnahme vorher ärztlich ab. Ohne Schilddrüsenthema nimmst du den Stress Komplex wie empfohlen mit 2 Kapseln am Morgen.
Ein Wurzelextrakt wie KSM-66® macht nicht müde und wird meist morgens genommen. Den Stress Komplex nimmst du mit 2 Kapseln morgens nüchtern und ausreichend Wasser, an vollen Tagen 1 Kapsel mittags extra, nicht nach 15 Uhr. Für den Abend passt der Schlaf Komplex mit 1mg Melatonin.
Die Studien mit Frauen arbeiten meist mit 600mg standardisiertem Wurzelextrakt am Tag, aufgeteilt auf 2 × 300mg. Der Stress Komplex liefert 400mg KSM-66® mit 20mg Withanoliden in 2 Kapseln, mit der dritten Kapsel an vollen Tagen 600mg. Woran du ein sauber deklariertes Präparat erkennst, liest du in Ashwagandha KSM-66: woran du ein sauberes Präparat erkennst.
Die Studien laufen meist über acht Wochen mit täglicher Einnahme. Beim Stress Komplex zeigen sich erste Veränderungen häufig ab Woche 1 bis 2, anhaltend ab Woche 4 bis 6. Eine Dose reicht für 30 Tage, plane also zwei bis drei Dosen ein.
Im Stress Komplex steckt derselbe Wurzelextrakt, mit dem viele der Studien arbeiten: 400mg KSM-66®, reiner Wurzelextrakt, standardisiert auf 5 % und damit 20mg Withanolide in 2 Kapseln. An vollen Tagen nimmst du mittags eine dritte Kapsel und kommst auf 600mg. Dazu kommen 200mg L-Theanin aus Grüntee-Extrakt und 300mg Schisandra-Extrakt 5:1. Alle drei machen nicht müde: ruhig, aber hellwach.
Der Stress Komplex ist vegan, koffeinfrei, laktose- und glutenfrei, unabhängig laborgeprüft und in Deutschland hergestellt. Eine Dose mit 60 Kapseln reicht 30 Tage und kostet 34,95 €, also 1,17 € am Tag, im 3er-Pack 1,11 €. Einzeln gekauft wären es drei Dosen und vier Kapseln am Morgen. Für den Abend passt der Schlaf Komplex. Alle Ashwagandha-Formeln im Vergleich findest du unter Ashwagandha Kapseln. Den Hormon Komplex nimmst du nicht in Schwangerschaft und Stillzeit; bei hormoneller Verhütung, hormonabhängigen Erkrankungen oder Erkrankungen der Hirnanhangdrüse klärst du die Einnahme vorher ärztlich ab, und wegen der 20mg Eisen nimmst du ihn ohne nachgewiesenen Eisenmangel nicht ohne Kontrolle. Der Schlaf Komplex ist nicht für Schwangerschaft und Stillzeit, nicht für Kinder und Jugendliche und nicht vor dem Autofahren gedacht.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise.