Ratgeber / Nährstoffwissen

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Die kurze Antwort: Cortisol ist kein Feind, sondern das Hormon, das dich morgens wach und tagsüber leistungsfähig macht. Zum Problem wird es, wenn der Pegel abends nicht mehr sinkt – meist durch Schlafmangel und Dauerstress. Am besten belegt, um Cortisol zu senken, sind ausreichend Schlaf, regelmäßige moderate Bewegung und Entspannungsverfahren wie Achtsamkeitstraining. Ashwagandha wird in Studien zur Stressreaktion und zum Cortisolspiegel untersucht. Rezeptfreie „Cortisol Senker Tabletten“ sind Nahrungsergänzungsmittel, meist mit Adaptogenen wie Ashwagandha und oft mit L-Theanin oder Magnesium; vergleichbar werden sie über die Withanolide pro Tag. Ein krankhaft erhöhter Cortisolspiegel ist selten und gehört in ärztliche Hände.

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach dem Aufwachen steigt Cortisol innerhalb von 30 bis 45 Minuten um 50 bis 156 % an und fällt dann über den Tag ab. Am niedrigsten ist es in den ersten Schlafstunden.
  • Nach einer Nacht mit zu wenig Schlaf lag das Cortisol am nächsten Abend um 37 % höher, nach einer durchwachten Nacht um 45 %.
  • Kurze intensive Belastung erhöht Cortisol: bei 40 % der maximalen Sauerstoffaufnahme kaum (+6 %), bei 60 % um 40 %, bei 80 % um 83 %.
  • Achtsamkeitstraining senkte das Cortisol im Blut in einer Meta-Analyse mit einem mittleren Effekt, im Speichel war der Effekt klein und nicht signifikant.
  • In einer Studie mit 600mg Ashwagandha KSM-66 sank das Serum-Cortisol nach 60 Tagen um 28 %, unter Placebo um 8 %.
  • Ein echtes Cushing-Syndrom ist selten: etwa 2 bis 8 neue Fälle pro Million Menschen im Jahr.
  • Adaptogene wie Ashwagandha und Schisandra werden in Studien zur Stressreaktion untersucht. Bei Ashwagandha zählen die Withanolide pro Tag, die Studien arbeiten meist mit 240 bis 600mg Wurzelextrakt.

Was Cortisol eigentlich macht

Cortisol wird in der Nebennierenrinde gebildet und folgt einem festen Tagesrhythmus. In der zweiten Nachthälfte steigt es an, kurz nach dem Aufwachen erreicht es mit der sogenannten Aufwachreaktion seinen Höhepunkt. Danach fällt es über den Tag ab und ist am Abend und in den ersten Schlafstunden am niedrigsten. Dieser Bogen ist gewollt: Cortisol stellt Energie bereit, indem es den Blutzucker anhebt, es dämpft Entzündungen und hält den Blutdruck stabil.

Infografik: schematischer Tagesverlauf des Cortisols mit Anstieg nach dem Aufwachen, Cortisolanstieg durch Sport unterschiedlicher Intensität und durch Schlafmangel sowie belegte Wege, Cortisol zu senken
Schematische Darstellung: Cortisol ist morgens am höchsten und nachts am niedrigsten. Intensiver Sport und Schlafmangel heben es, Schlaf stellt den Rhythmus wieder her. Quellen: Stalder 2016, Hill 2008, Leproult 1997, Koncz 2021.

Bei akutem Stress schüttet der Körper zusätzlich Cortisol aus – ein uraltes Programm, das Energie für Kampf oder Flucht bereitstellt. Problematisch wird es erst, wenn dieser Zustand nicht mehr endet: wenn der abendliche Abfall ausbleibt, der Schlaf schlechter wird und der nächste Morgen mit erhöhtem Grundpegel beginnt.

Anzeichen für zu viel Cortisol

Hier muss man zwei Dinge auseinanderhalten.

Dauerstress zeigt sich meist so: schlechtes Ein- oder Durchschlafen, Gefühl von „müde, aber aufgedreht“, Gereiztheit, Heißhunger auf Süßes, häufige Infekte, Verspannungen, Konzentrationsprobleme. Das ist kein Krankheitsbild, sondern eine Belastungsreaktion – und sie ist veränderbar.

Krankhaft erhöhtes Cortisol (Cushing-Syndrom) ist etwas anderes: rundes, gerötetes Gesicht, Fettzunahme am Rumpf bei dünnen Armen und Beinen, breite rötlich-violette Dehnungsstreifen, Bluthochdruck, Muskelschwäche, Blutzuckerstörungen. Die häufigste Ursache ist die Einnahme von Kortison-Medikamenten, seltener ein Tumor der Hirnanhangdrüse oder der Nebenniere. Ein Cushing-Syndrom ist selten und gehört in die endokrinologische Abklärung, nicht in die Selbstbehandlung.

Gibt es einen „Cortisol-Bauch“?

Auf Social Media wird fast jede Fettzunahme am Bauch dem Cortisol zugeschrieben. Ein Körnchen Wahrheit steckt darin: In einer Studie mit 59 Frauen schütteten Frauen mit mehr Bauchfett bei Stress mehr Cortisol aus, und schlanke Frauen mit Bauchfett gewöhnten sich an wiederholten Stress schlechter. Das war allerdings eine Querschnittsstudie – sie zeigt einen Zusammenhang, keine Ursache.

Was nachweislich hinzukommt: Stress verändert das Verhalten. Schlechter Schlaf, mehr Appetit auf energiedichtes Essen, weniger Bewegung – das sind die großen Treiber. Wer abnehmen will, kommt deshalb am Kaloriendefizit nicht vorbei, auch wenn Stress dabei eine Rolle spielt. Wie Cortisol, Östrogen und Blutzucker beim sogenannten Hormonbauch zusammenspielen, zeigt unser Ratgeber. Mehr dazu: Was regt den Stoffwechsel wirklich an?

Cortisol senken: was wirklich hilft

1. Schlaf zuerst

Schlaf ist der wichtigste Hebel, weil er den Cortisol-Rhythmus direkt stellt. In einer klassischen Studie aus Brüssel lag das abendliche Cortisol nach einer verkürzten Nacht um 37 % höher, nach einer durchwachten Nacht um 45 %. Feste Zeiten, ein dunkles, kühles Schlafzimmer und Bildschirmpause vor dem Schlafen sind unspektakulär, aber wirksam. Was beim Einschlafen hilft, steht im Artikel Was hilft beim Einschlafen?

2. Bewegung – aber dosiert

Kurzfristig erhöht intensive Bewegung das Cortisol: In einer Studie mit trainierten Männern stieg es bei 60 % der maximalen Leistungsfähigkeit um 40 %, bei 80 % um 83 %, bei lockeren 40 % kaum. Das ist gewollt und normal. Langfristig zeigen viele Studien, dass fitte Menschen auf psychischen Stress mit weniger Cortisol reagieren – allerdings überwiegend aus Vergleichen, nicht aus Versuchen. Praktisch heißt das: Moderate Bewegung und Spaziergänge täglich, intensives Training nicht spät abends, wenn der Schlaf ohnehin schlecht ist.

3. Entspannung trainieren

Eine Meta-Analyse aus dem Jahr 2021 fand für Achtsamkeitsprogramme einen mittleren Effekt auf das Cortisol im Blut. Im Speichel war der Effekt klein und nicht signifikant. Eine zweite Auswertung von 45 Studien zu Meditation fand sinkendes Cortisol, Blutdruck und Puls. Wirksam ist nicht eine einzelne Atemübung, sondern regelmäßiges Üben über Wochen. Wie du dein Nervensystem im Alltag beruhigst, von der langen Ausatmung bis zur Nervennahrung, liest du im Ratgeber Wie kann ich mein Nervensystem regulieren?

4. Koffein bewusst einsetzen

Koffein erhöht das Cortisol, bei Menschen, die selten Kaffee trinken, deutlich. Bei täglichem Konsum gewöhnt sich der Körper teilweise daran, die Reaktion wird kleiner, verschwindet aber nicht ganz. Wer schlecht schläft, profitiert davon, Kaffee auf die erste Tageshälfte zu legen.

5. Soziale Kontakte und Pausen

Weniger messbar, aber nicht weniger wichtig: echte Pausen ohne Bildschirm, Zeit in der Natur, Gespräche mit Menschen, denen man vertraut. Chronischer Stress hat oft Ursachen im Alltag – Pausen und Nähe gehören deshalb fest dazu.

Ashwagandha, L-Theanin und Co.

Wirkstoff Was Studien zeigen Einordnung
Ashwagandha wird in Studien zur Stressreaktion und zum Cortisolspiegel untersucht, darunter eine Meta-Analyse aus 7 Studien einer der meistuntersuchten Pflanzenextrakte zur Stressreaktion
L-Theanin 200mg über 4 Wochen: Stress- und Schlafwerte besser als vorher untersucht für Entspannung ohne Müdigkeit
Magnesium trägt zur normalen Funktion des Nervensystems und zur normalen psychischen Funktion bei Basisnährstoff für Nervensystem und Psyche
Schisandra klassisches Adaptogen, in Studien zur Anpassung an Belastung untersucht oft zusammen mit Ashwagandha eingesetzt
„Cortisol-Cocktail“ (Orangensaft, Kokoswasser, Salz) keine Studien Social-Media-Trend

Zur Einordnung von Ashwagandha: Die bekannteste Studie gab 64 gestressten Erwachsenen 60 Tage lang 600mg des standardisierten Wurzelextrakts KSM-66. Das Serum-Cortisol sank um 28 %, unter Placebo um 8 %, und auch die Stress-Fragebögen verbesserten sich deutlich. Eine Meta-Analyse aus 12 Studien bestätigte Effekte auf Stress und Angst. Wichtig ist der standardisierte Gehalt an Withanoliden – woran du ein sauberes Präparat erkennst und für wen Ashwagandha nicht geeignet ist, steht ausführlich hier: Woran erkenne ich ein sauberes Ashwagandha-Präparat?

Adaptogene: was dahintersteckt

Adaptogene sind Pflanzenstoffe, die dem Körper helfen sollen, sich an Belastung anzupassen. Den Begriff prägte 1947 der sowjetische Pharmakologe Nikolai Lazarev. Später beschrieben Israel Brekhman und Kollegen, was ein Adaptogen ausmacht: Es soll die Widerstandskraft gegen ganz unterschiedliche Belastungen stärken und ausgleichend wirken, statt den Körper in eine Richtung zu drängen. Heute werden Adaptogene vor allem in Studien zur Stressreaktion untersucht, also zu dem Regelkreis aus Gehirn, Hirnanhangdrüse und Nebenniere, der auch das Cortisol steuert.

Bekannte Adaptogene auf einen Blick:

  • Ashwagandha (Withania somnifera)Wurzel aus dem Ayurveda; standardisierte Extrakte wie KSM-66® werden in Studien zur Stressreaktion und zum Cortisolspiegel untersucht
  • Schisandra (Schisandra chinensis)Fünf-Geschmacks-Beere aus der traditionellen chinesischen Pflanzenkunde, klassisches Adaptogen, untersucht zur Anpassung an Belastung
  • Rosenwurz (Rhodiola rosea)Wurzel aus Nordeuropa und Sibirien, untersucht bei Erschöpfung unter Belastung
  • Ginseng und Taigawurzelklassische Stärkungspflanzen aus Asien und Sibirien

Adaptogene sind für die tägliche Einnahme über Wochen gedacht. Die Studien zu KSM-66® liefen meist über 8 bis 12 Wochen, die bekannteste Cortisol-Studie über 60 Tage. Wurzelextrakte wie KSM-66® machen nicht müde und werden meist morgens genommen. Im Stress Komplex stecken zwei Adaptogene zusammen: Ashwagandha KSM-66® und Schisandra, dazu L-Theanin aus Grüntee.

Cortisol Senker Tabletten: worauf du beim Kauf achten solltest

„Cortisol Senker“, „Cortisol Blocker“ oder „Cortisol Balance“: Unter diesen Namen bietet der Handel rezeptfreie Nahrungsergänzungsmittel für stressige Phasen an, als Tabletten, Kapseln oder Pulver. Meist steckt Ashwagandha darin, oft zusammen mit L-Theanin, Magnesium, Rosenwurz oder B-Vitaminen. Mit diesen sechs Punkten vergleichst du sie:

1. Withanolide pro Tag. Vergleichbar wird ein Ashwagandha-Präparat über die Withanolide pro Tagesdosis, nicht über die Milligramm Extrakt.

2. Wurzel statt Blatt, Extrakt statt Pulver. Ein standardisierter Wurzelextrakt hat einen festen Withanolid-Gehalt; woran du ein sauberes Präparat erkennst, liest du in Woran erkenne ich ein sauberes Ashwagandha-Präparat?

3. Eine Menge wie in den Studien. Die meisten Studien arbeiten mit 240 bis 600mg standardisiertem Wurzelextrakt am Tag.

4. Partner mit Leitsubstanz. Bei L-Theanin aus Grüntee zählt der Gehalt im Extrakt, bei Schisandra die Schisandrine. Steht nur „Extrakt“ ohne Gehalt auf dem Etikett, lässt sich die Menge nicht vergleichen.

5. Tageszeit und Eignung. Ein sorgfältiger Hersteller sagt dir, wann du das Präparat nimmst und für wen es nicht geeignet ist. Ashwagandha ist nicht für Schwangerschaft und Stillzeit gedacht, nicht für Kinder und Jugendliche und nicht bei bestehender oder früherer Lebererkrankung.

6. Preis pro Tag. Teile den Dosenpreis durch die Tage, die sie reicht. Erst dann sind Packungen für 30 und für 90 Tage vergleichbar.

Kriterium Darauf achten Stress Komplex
Withanolide Menge pro Tag ausgewiesen 20mg aus 400mg KSM-66® (5 %)
Pflanzenteil Wurzel, Extrakt statt Pulver reiner Wurzelextrakt
Menge 240 bis 600mg Extrakt wie in den Studien 400mg in 2 Kapseln
Partner mit Leitsubstanz 200mg L-Theanin aus Grüntee-Extrakt (40 %), 300mg Schisandra-Extrakt 5:1 mit 6mg Schisandrinen
Tageszeit passend zur Wirkweise morgens nüchtern, nicht sedierend, koffeinfrei
Eignung klare Hinweise nicht in Schwangerschaft und Stillzeit, nicht für Kinder und Jugendliche, nicht bei Lebererkrankung
Preis pro Tag Dosenpreis durch Tage 1,17 €, im 3er-Pack 1,11 €

Bei Ashwagandha zählen die Withanolide pro Tag, nicht die Milligramm Extrakt.

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Ashwagandha Kapseln KSM-66® hochdosiert mit L-Theanin und Schisandra: gelassen statt gestresst, ohne müde zu werden. 2 Kapseln morgens nüchtern, vegan, koffeinfrei, unabhängig laborgeprüft und hergestellt in Deutschland. 60 Kapseln für 30 Tage, ab 1,11 € am Tag.

Zum Stress Komplex

Alle Komplexe mit Ashwagandha vergleichst du unter Ashwagandha Kapseln, alle mit L-Theanin unter L-Theanin Kapseln.

Woher die Wirkstoffe kommen

Das Wort „Stress“ in seiner heutigen Bedeutung geht auf den Mediziner Hans Selye zurück, der in den 1930er-Jahren beschrieb, wie Ratten auf ganz unterschiedliche Belastungen mit derselben Reaktion antworteten – mit vergrößerten Nebennieren. Cortisol selbst wurde in den 1930er- und 1940er-Jahren isoliert. 1950 erhielten Edward Kendall, Philip Hench und Tadeus Reichstein den Nobelpreis für die Entdeckung der Nebennierenrinden-Hormone und ihre Wirkung gegen Entzündungen. Ashwagandha (Withania somnifera) wird im Ayurveda seit Jahrhunderten als stärkendes Mittel verwendet; L-Theanin ist die Aminosäure aus dem Grüntee, die 1949 in Japan entdeckt wurde. Schisandra (Schisandra chinensis), die Fünf-Geschmacks-Beere, gehört seit Jahrhunderten zur traditionellen chinesischen Pflanzenkunde und wurde ab den 1940er-Jahren in der sowjetischen Adaptogen-Forschung untersucht.

Was heute untersucht ist: Für Schlaf, Bewegung und Achtsamkeit gibt es eine solide Datenlage. Ashwagandha gehört zu den gut untersuchten Pflanzenstoffen und wird in Studien zur Stressreaktion und zum Cortisolspiegel untersucht. L-Theanin wird vor allem zu Ruhe und Schlaf untersucht, Schisandra als klassisches Adaptogen zur Anpassung an Belastung.

Wann du ärztlich abklären solltest

  • Bei typischen Cushing-Zeichen: rundes Gesicht, breite violette Dehnungsstreifen, Muskelschwäche, neu auftretender Bluthochdruck oder Diabetes.
  • Wenn Schlafstörungen, Erschöpfung oder Niedergeschlagenheit länger als zwei Wochen anhalten.
  • Vor pflanzlichen Präparaten bei Schilddrüsen-, Leber- oder Autoimmunerkrankungen und bei Medikamenten für Blutzucker, Blutdruck, Immunsystem oder zur Beruhigung.
  • Cortisol-Tests aus dem Speichel-Set im Internet sind ohne ärztliche Einordnung wenig aussagekräftig – der Wert hängt stark von Uhrzeit, Schlaf und Situation ab.

Häufige Fragen

Wie kann ich Cortisol schnell senken?

Kurzfristig helfen ruhiges, langsames Atmen, Bewegung an der frischen Luft und eine Pause von der Stressquelle. Dauerhaft senken Schlaf, regelmäßige Bewegung und Entspannungstraining den Pegel am zuverlässigsten.

Woran merke ich, dass mein Cortisol zu hoch ist?

Dauerstress zeigt sich meist durch schlechten Schlaf, Gereiztheit, Heißhunger und häufige Infekte. Ein krankhaft hohes Cortisol (Cushing) hat deutlichere Zeichen wie rundes Gesicht, violette Dehnungsstreifen und Muskelschwäche – das gehört ärztlich abgeklärt.

Gibt es einen Cortisol-Bauch?

Frauen mit mehr Bauchfett schütteten in einer Studie bei Stress mehr Cortisol aus. Ob Cortisol das Bauchfett direkt verursacht, wird noch erforscht. Wichtiger sind die Folgen von Stress auf Schlaf, Essen und Bewegung.

Wann ist Cortisol am höchsten?

30 bis 45 Minuten nach dem Aufwachen. Danach fällt es über den Tag ab und ist in den ersten Schlafstunden am niedrigsten.

Senkt Ashwagandha Cortisol?

Ashwagandha wird in Studien zur Stressreaktion und zum Cortisolspiegel untersucht, etwa der standardisierte Wurzelextrakt KSM-66 in einer Studie über 60 Tage (Chandrasekhar 2012). KSM-66 ist einer der meistuntersuchten Extrakte zur Stressreaktion. Ashwagandha ist nicht geeignet in Schwangerschaft und Stillzeit, für Kinder und Jugendliche und bei bestehender oder früherer Lebererkrankung; bei Schilddrüsen- oder Autoimmunerkrankungen klärst du die Einnahme vorab ärztlich ab.

Erhöht Kaffee das Cortisol?

Ja, vor allem bei Menschen, die selten Kaffee trinken. Bei täglichem Konsum wird die Reaktion schwächer, verschwindet aber nicht ganz.

Erhöht Sport das Cortisol?

Kurzfristig ja, ab etwa 60 % der maximalen Leistung deutlich. Das ist normal. Regelmäßig trainierte Menschen reagieren auf psychischen Stress häufig mit weniger Cortisol.

Wie misst man Cortisol?

Im Blut morgens, im Speichel zu mehreren Uhrzeiten oder im 24-Stunden-Urin. Für die Diagnose eines Cushing-Syndroms nutzen Ärztinnen und Ärzte spezielle Tests wie den Dexamethason-Hemmtest. Ein einzelner Wert sagt wenig.

Was ist der Cortisol-Cocktail?

Ein Social-Media-Getränk aus Orangensaft, Kokoswasser und Salz. Es gibt keine Studien, dass er Cortisol senkt.

Welche Cortisol Senker Tabletten gibt es rezeptfrei?

Rezeptfrei gibt es Nahrungsergänzungsmittel, meist mit Ashwagandha, oft kombiniert mit L-Theanin, Magnesium oder Rosenwurz. Arzneimittel, die gezielt die Cortisolbildung hemmen, werden nur bei einem Cushing-Syndrom verschrieben. Der Stress Komplex von bleeme. ist ein Nahrungsergänzungsmittel mit 400mg Ashwagandha KSM-66® und 20mg Withanoliden, 200mg L-Theanin und 300mg Schisandra-Extrakt in 2 Kapseln am Morgen. KSM-66® wird in Studien zur Stressreaktion und zum Cortisolspiegel untersucht.

Was ist ein Cortisol Blocker?

„Cortisol Blocker“ ist kein Fachbegriff, sondern ein Handelsname für Nahrungsergänzungsmittel für stressige Phasen, meist mit Ashwagandha, Rosenwurz, L-Theanin oder Magnesium. Cortisol selbst brauchst du, denn es macht dich morgens wach. Entscheidend ist, dass der Pegel abends wieder sinkt. Vergleiche deshalb Wirkstoffe, Mengen und Leitsubstanzen, etwa die Withanolide pro Tag.

Gibt es einen Testsieger bei Cortisol Senker Tabletten?

Viele Testsieger-Listen im Netz sortieren nach Preis oder Beliebtheit statt nach Laboranalysen. Vergleiche selbst: Withanolide pro Tag, Wurzelextrakt statt Pulver, eine Menge wie in den Studien (240 bis 600mg), Partner mit Leitsubstanz, klare Eignungshinweise und den Preis pro Tag. Die Checkliste steht im Abschnitt zum Kauf.

Welches Magnesium passt bei Stress?

Gut verträglich ist Magnesiumbisglycinat. Magnesium trägt zur normalen Funktion des Nervensystems und zur normalen psychischen Funktion bei. Im Schlaf Komplex stecken 160mg Magnesium aus 800mg Bisglycinat für den Abend, im Energie Komplex 75mg für den Morgen, zusammen 235mg am Tag. Alle Komplexe mit Bisglycinat findest du unter Magnesiumbisglycinat Kapseln.

Stress-Nahrungsergänzung ohne Ashwagandha – was gibt es?

Die Basis sind Schlaf, moderate Bewegung und regelmäßiges Entspannungstraining. Unter den Nährstoffen wird L-Theanin zu Entspannung ohne Müdigkeit untersucht, und Magnesium trägt zur normalen psychischen Funktion bei. Für den Abend gibt es bei bleeme. den Schlaf Komplex mit 150mg L-Theanin und 160mg Magnesium, ohne Ashwagandha.

Was sind Adaptogene?

Pflanzenstoffe, die dem Körper helfen sollen, sich an Belastung anzupassen. Der Begriff stammt von dem sowjetischen Pharmakologen Nikolai Lazarev (1947). Bekannte Adaptogene sind Ashwagandha, Rosenwurz, Ginseng und Schisandra; sie werden heute in Studien zur Stressreaktion untersucht. Im Stress Komplex stecken zwei davon: 400mg Ashwagandha KSM-66® und 300mg Schisandra-Extrakt.

Wie lange dauert es, bis Adaptogene wirken?

Adaptogene sind für die tägliche Einnahme über Wochen gedacht, die Studien zu KSM-66® liefen meist 8 bis 12 Wochen. Eine Dose reicht 30 Tage.

Welche Vitamine brauche ich bei Stress?

Pantothensäure (Vitamin B5) trägt zu einer normalen Synthese und zu einem normalen Stoffwechsel von Steroidhormonen, Vitamin D und einigen Neurotransmittern bei. Vitamin B6, B12, Folat und Magnesium tragen zur normalen psychischen Funktion bei. Der Energie Komplex liefert alle 8 B-Vitamine, darunter 40mg Pantothensäure, in 1 Kapsel; zum Stress Komplex hältst du etwa 1 Stunde Abstand, weil Grüntee-Extrakt die Eisenaufnahme hemmen kann.

Welche Nebenwirkungen haben Adaptogene?

Das hängt von der Pflanze ab. Für Ashwagandha gelten klare Eignungshinweise: nicht in Schwangerschaft und Stillzeit, nicht für Kinder und Jugendliche und nicht bei bestehender oder früherer Lebererkrankung. Bei Schilddrüsen- oder Autoimmunerkrankungen und bei Medikamenten für Blutzucker, Blutdruck, Immunsystem, Beruhigung oder Schilddrüse klärst du die Einnahme vorab ärztlich ab. Die empfohlene tägliche Verzehrmenge überschreitest du nicht.

Kurz zusammengefasst

  • Cortisol folgt einem Tagesrhythmus: morgens hoch, abends niedrig.
  • Schlafmangel hebt das Abend-Cortisol um 37 bis 45 %.
  • Schlaf, moderate Bewegung und Achtsamkeitstraining sind gut belegte Hebel.
  • Ashwagandha wird in Studien zur Stressreaktion und zum Cortisolspiegel untersucht, L-Theanin zu Ruhe und Schlaf.
  • Den „Cortisol-Bauch“ als Ursache gibt es so nicht, Stress wirkt vor allem über Verhalten.
  • Bei Cortisol Senker Tabletten zählen Withanolide pro Tag, Wurzelextrakt, Partner mit Leitsubstanz, klare Eignungshinweise und der Preis pro Tag.
  • Ein Cushing-Syndrom ist selten und gehört in ärztliche Hände.

Wie wir es gelöst haben

Der Stress Komplex setzt auf drei Wirkstoffe in relevanter Menge: 400mg Ashwagandha KSM-66 mit deklarierten 20mg Withanoliden, 300mg Schisandra-Beeren-Extrakt 5:1 mit 6mg Schisandrinen und 200mg L-Theanin aus Grüntee-Extrakt. Du nimmst 2 Kapseln morgens nüchtern mit ausreichend Wasser, denn alle drei Wirkstoffe sind nicht sedierend; an Tagen mit erhöhter Belastung kommt eine dritte Kapsel mittags dazu, nicht nach 15 Uhr. KSM-66® ist einer der meistuntersuchten Extrakte zur Stressreaktion und wird in Studien auch zum Cortisolspiegel untersucht. Eine Glasdose mit 60 Kapseln reicht 30 Tage und kostet 34,95 €, also 1,17 € am Tag, im 3er-Pack 1,11 €. Nicht geeignet ist der Stress Komplex in Schwangerschaft und Stillzeit, für Kinder und Jugendliche und bei bestehender oder früherer Lebererkrankung. Bei Schilddrüsen- oder Autoimmunerkrankungen und bei Medikamenten für Blutzucker, Blutdruck, Immunsystem, Beruhigung oder Schilddrüse klärst du die Einnahme vorab ärztlich ab.

Für den Abend gibt es den Schlaf Komplex mit 1mg Melatonin, 160mg Magnesium aus Bisglycinat, Baldrian, Passionsblume, Hopfen und L-Theanin. Melatonin trägt dazu bei, die Einschlafzeit zu verkürzen, wenn kurz vor dem Schlafengehen 1mg Melatonin aufgenommen wird. Magnesium trägt zur normalen Funktion des Nervensystems bei. Beide Komplexe lassen sich kombinieren, gemeinsam ist nur L-Theanin: zusammen 350mg am Tag. Beide findest du gemeinsam unter Nahrungsergänzung für Entspannung und Schlaf – für ruhige Tage und Abende, an denen du leichter abschaltest.

Das stärkste Team: Stress Komplex am Morgen, Schlaf Komplex am Abend – zusammen mit gutem Schlaf und echten Pausen.

Gut zu wissen: Nimmst du morgens auch den Energie oder den Hormon Komplex, hältst du zum Stress Komplex etwa 1 Stunde Abstand, weil Grüntee-Extrakt die Eisenaufnahme hemmen kann. Den Männer Komplex kombinierst du nicht mit dem Stress Komplex, denn beide enthalten Ashwagandha KSM-66®, zusammen wären es 1.000mg am Tag.

Quellen

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise.

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